Der Kreisverband Konstanz der Piraten setzt sich dafür ein, die direkten und indirekten demokratischen Mitbestimmungsmöglichkeiten jedes Einzelnen zu stärken. Gleichzeitig lehnt er die Instrumentalisierung solcher Mitbestimmungsmöglichkeiten auf Grund von Partikularinteressen oder Parteimanövern strikt ab.
»Es ist traurig, dass die Bürgerinnen und Bürger Singens immer noch in der Rolle des Zuschauers gesehen werden«, äußert sich Andreas Bergholz, Beisitzer im Kreisverband Konstanz der Piraten. »Dass man sie erst in der letzten Runde des Pokers um die Klinikfusion befragen will, hinterlässt einen faden Beigeschmack«, so Bergholz weiter.
Die Piraten fordern, dass Bürgerbegehren und andere Elemente der direkten Demokratie frühzeitig in politische Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Dazu gehört es, die Sachlage im Allgemeinen und die Argumente und Gegenargumente im Speziellen, in offener, transparenter und verständlicher Art und Weise den Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen.
Die Konstanzer Piraten begrüßen den angestrebten Bürgerentscheid über die Zukunft des Singener und Konstanzer Krankenhauses grundsätzlich. Sie kritisieren jedoch die ihrer Auffassung nach unlauteren Motive dahinter. Nachdem Kritiker der Klinikfusion im Gemeinderat Singen unterlagen, möchten diese nun die Bürgerinnen und Bürger vor den parteipolitischen Karren spannen. Es drängt sich der Eindruck auf, dass hier ein eigentlich sinnvolles Element der direkten Demokratie als reines Protestinstrument gegen eine Niederlage im repräsentativ-demokratischen Prozess missbraucht wird. Wären die Kritiker der Klinikfusion an echter bürgerlicher Mitbestimmung interessiert, hätten sie einen Bürgerentscheid schon viel früher anstreben, und in die politische Entscheidungsfindung einbinden, müssen.
Die Piraten des Kreisverband Konstanz sind jedoch zuversichtlich, dass die Singener den politischen Winkelzug der Klinikfusionskritiker durchschauen und sich informieren werden.
Hier spiegelt sich die CDU-Diktatur wieder…
Das Quorum wurde auf keiner Seite erreicht. Die Gegner
waren eindeutig und klar in der Überzahl und doch
argumentiert unser toller OB Ehret, dass die Nichtwähler eigentlich für
das Projekt sind und sich einfach auf den Gemeinderat verlassen.
So ein Scherzkeks…
Aber das war auch nicht das einzigste Mal das er sowas abzieht. Die Müllverwertungsanlage wollte er damals auch heimlich durchdrücken. Und das Thema mit der Mall, in denen er schon groooße Pläne schmiedete und sich keinen Vertrag unterschreiben lies und dann auf die Nase fiel.
Ich appeliere hier auch noch an die PiratenPartei Konstanz und auch die Singener Fraktion, mehr Aktion zu nehmen. Die Piraten scheinen bundesweit einzuschlafen. Der Meinung bin nicht nur ich.
Die Piraten hätten hier zum Thema Fusion auch klar Stellung nehmen können. Nicht unbedingt für oder gegen die Fusion aber gerade scharfe Kritik äußern Ehret gegenüber. Auch fehlen Infostände, Demonstrationen… Hier im Kreis gibt es sooo viel zu tun und ihr Piraten nehmt leider keine Stellung. Viele erwarten was von Euch. Aber ihr seid nur dabei im Sand wieder zu versinken wenn ihr nicht an die Öffentlichtkeit geht….